Anders lesen und lernen e.V.  Der Hörlehrbuchclub   Ritter Kunibert hilft denen, die nicht lesen können

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13. September 2019

Mini-Fibel "Da lacht das ABC"

Der Verlag schreibt zum Buch:

"Da lacht das ABC! Und wie!

Begleitet von Elena Buonos frech-fröhlichen Bildern, führt der renommierte Pädagoge Prof. Hans Gärtner auf spielerische Art und Weise durch das ABC – von Anna und ihrem Arztbesucht, über den quakenden Quirin, bis zum zählenden Zeno.

Das neue Schultütenbuch im Schillo Verlag."

Und in der Rezension in der SZ lautet die Überschrift: "Leseförderung – Hans Gärtner, ehemaliger Professor für Grundschulpjädagogik, hat für den Münchner Schillo-Verlag eine Mini-Fibel getextet. Die macht Spaß und passt in die Hand jedes Erstklässlers"

Bereits 1973 widmete sich Gärtner mit "Ich lerne lesen", Oldenburg-Verlag, der Leseförderung. Er wird in der Rezension mehrfach zitiert: "Sobald zwei Buchstaben zusammenkommen, entsteht ein geronnener Klang." Damit Kinder das verstehen können, müssen "sie sich die Buchstaben optisch verinnerlichen."

Das Buch ist im Kleinformat erschienen, damit es in die Kinderhand passt. Dazu Gärtner: "Das haptische Moment ist meiner Erfahrung nach sehr wichtig für Leseanfänger". Es ist Gärtners praktische Erfahrung. Sein Buch "Saubär und Saubärchren" erschien 1999 im Annette Beltz-Verlag im Großformat und später noch in einer Mini-Ausgabe, die es zu einem überraschend großem Erfolg brachte.

Gärtner dazu: "Wenn Sie darüber nachdenken, ist das ganz plausibel: Wenn Kinder es sich zu Hause gemütlich machen, nehmen sie gerne etwa Kleines zur Hand; für unterwegs stecken sie sich auch lieber etwas Kleines in die Tasche."

Auch wenn Kinder heute früh mit Tablets und Smartphones in Berührung kommen, sei er der Meinung, "dass gerade für Leseanfänger auch der Tastsinn noch sehr wichtig ist." Er begrüßt die norwegische Bildungsproffessorin Anne Mangen, die auf die Gefahr der Digitalisierung für die Zukunft des Lesens hingewiesen hat und eine Nordische Konferenz zum Thema Lesen und Schreiben vorbereite. "Ich freue mich sehr, dass das Bewusstsein dafür wächst, dass wir beim Lesenlernen wieder einen Schritt hinter die Digitalisierung zurückgehen müssen."

Ähnliches berichtet die Legasthenieberaterin Dr. Angelika Weidemann über Erfolge beim legasthenen Kind, es "stellt  Worte, die dem 'Bilderdenker' nicht unmittelbar zugänglich sind, in dreidimensionalen Szenerien in Knetmasse her, damit es  von deren Bedeutung sich ein eigenes Bild machen kann. Wesentlich ist, daß es selbständig die mit der Knetmasse erzeugten Szenerien schafft, benennen  und mit dem Schriftbild verbinden kann."

Als Hilfe zum Lernen schwer lesbarer Texte wird der Verein Anders lesen und lernen e.V. legasthenen Kindern allerdings weiterhin das Hörlehrbuch – gegebenenfalls gerne digital – empfehlen, damit sie nicht verärgert das Buch in die Ecke werfen und nicht lernen.

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